Historie

2006:   Cayman S: Der legitime Nachfolger des 904
Endlich wieder ein Mittelmotorfahrzeug von Porsche! Strosek entwickelt mit viel Enthusiasmus ein Sportprogramm für den Cayman S, mit allem, was das Herz eines Rennsportbegeisterten höher schlagen lässt.

2004:   "Designprogramm für den Cayenne & Designentwicklung Polo Fun"
Der Polo Fun kommt auf den Markt. Strosek war auch hier an der Designentwicklung beteiligt. Für das neue Offroad Modell von Porsche entwickelt Strosek sein ausdrucksstarkes Designprogramm.

2003:   Design Studie für die Volkswagen AG
Strosek entwickelt eine Designstudie für den VW Golf GTI (Sportprogramm).

2002:   Honda am Ammersee, Autosalon Genf
Und wieder verlässt ein Messefahrzeug die Ideenschmiede am Ammersee - das Show Car von Honda für den Genfer Automobilsalon, der Honda CR-V mit einem Lamellendach von Webasto/Utting. Strosek stellt das 911 Mega Cabrio mit 450 PS der Presse vor.

2001:   IAA in Frankfurt
"Strosek entwickelt und baut Studien für Honda: die Honda Stream Studie sowie das Facelift für den aktuellen Honda
HR-V."

2000:   Der Turbo wird spektakulärer
Strosek entwickelt ein Sportprogramm für den 996 Turbo. Typisch für STROSEK DESIGN: Auch diese Modifikation erzielte im Windkanal verbesserte Aerodynamikwerte mit mehr Abtrieb.

1999:   16 STROSEK Fahrzeuge auf der IAA
IAA in Frankfurt: VW Polo, VW Bora, VW New Beetle - Messe Show Cars für die Volkswagen AG. Honda Logo Designstudie für Honda. Markteinführung des STROSEK 996 Mega. Weitere Entwicklungen von Strosek waren auf den Ständen von Arden, ProjektZwo und FAB Design zu sehen.

1997:   Im Auftrag von Porsche
Strosek entwickelt das Sportprogramm für den 993 Turbo S, das über viele Jahre in Serie gebaut wurde. Im Rahmen des eigenen Programms entsteht das STROSEK Boxster Sportprogramm.

1996:   Bitter
Facelift für den Bitter Berlina.

1994:   Studie für Lamborghini - für VW in Paris
"Next Generation Diablo": Eingeladen von Lamborghini sind Pininfarina, Bertone, Giugario, Gandini und Strosek. Autosalon Paris: Strosek baut das Ausstellungsfahrzeug (MPV Studie) für die Volkswagen AG - VW Sharan - powered by Porsche.

1993:   Rennsport pur - Highlights in Genf
Strosek entwickelt das Design für den Porsche 928 Cup. Der STROSEK 911 Mega Speedster nimmt erfolgreich am Porsche ADAC GT CUP teil. Auf dem Autosalon in Genf wird präsentiert: Der STROSEK Lamborghini Diablo und der inzwischen legendäre STROSEK 911 Mega Speedster.

1992:   Autosalon Genf
Vorstellung des STROSEK 928 Ultra Wing. Mit der innovativen Anlenkung der Türen wurde ein neues Scharnierkonzept an der schrägen A-Säule vorgestellt, das sehr viel Beachtung fand. Heute erlebt dieses System eine Renaissance, ausgelöst durch den Mercedes SLR sowie zahlreiche Designstudien.

1990:   928 Ultra und Nissan 300 ZX
Zwei wichtige Projekte in einem Jahr: Der STROSEK 928 Ultra, die heute noch legendäre Variante des 928igers, sowie die Designstudie für Nissan Japan, der 300 ZX.

1987:   Start der STROSEK Mega Serie
Durch Ausdrucksstärke und Einzigartigkeit fand das Strosek 911 Mega Designprogramm sehr schnell und vor allem auch international große Anerkennung. Besonders spektakulär waren bei dieser Entwicklung die markanten, auf die Funktion reduzierten Projektionsscheinwerfer.

1985:   Aerodynamikstudie für BMW
"STROSEK AUTO DESIGN erhält den ersten Auftrag einer Aero-
dynamikstudie für die E30 Serie der BMW AG. Im Rahmen des eigenen Programms wird 1985 das STROSEK 944 Turbo Designprogramm vorgestellt."

1984:   Ferrari Sportprogramme für König
In diesem Jahr werden im Auftrag von König Specials in München die ersten Sportprogramme für verschiedene Ferrari entwickelt und gebaut. Zur gleichen Zeit entstehen die spektakulärsten Super-Sportwagen für internationale Messen.

1983:   Aerodynamik Studie 'BIWING' für Spieshecker
Dieses Show Car wurde von Spieshecker weltweit zur Demonstration neuester Entwicklungen in der Oberflächen-technik präsentiert. Das nur 3,70 Meter kurze Fahrzeug erreichte im Windkanal ein CW-Wert von 0,21.

1982:   Gründung der Firma STROSEK AUTO DESIGN
Mit dem heute noch legendären Strosek Porsche 928 Designprogramm beginnt die fulminante Entwicklung der Firma am idyllischen Ammersee.

1971:   Gründung - Studio Auto Mobil Design
Nach einjähriger freier Mitarbeit bei Luigi Colani machte sich Vittorio Strosek mit dem Studio Auto Mobil Design selbstständig. Entwicklungsaufträge für Bayer Leverkusen, General Electric, Happich und viele andere namhafte Unternehmen bildeten den Anfang einer langen und erfolgreichen Automobildesign-Karriere.

 

Interview

Herr Strosek, wann haben Sie Ihr Interesse an Automobildesign entdeckt?

Ich habe in der Tat schon als kleines Kind immer Autos gemalt und auch unser Vater hat uns Kindern Autoentwürfe gezeichnet - was uns immer sehr gut gefallen hat. Vielleicht kommt das Talent aus der italienischen Ecke.

Schon in Ihrem Studium haben Sie gerne Vollgas gegeben. Was war Ihr wichtigster Antrieb, dass Sie schon mit 23 Jahren Ihr Diplom der Uni Wuppertal in der Tasche hatten?

Auf der Uni war es sehr schön. Waren nette Mädels da! Aber beruflich war es nicht so interessant. Ich wollte von der Schule weg - Autos machen, die mal gebaut werden, und da tat sich die Möglichkeit mit Colani auf, die ich dann sehr gerne in Anspruch genommen habe.

Sie geben uns das Stichwort. Wer waren Ihre Vorbilder? Wie war Ihr Verhältnis zu Luigi Colani?

Colani war bei den damaligen Studenten ein Vorbild, weil er ein Revoluzzer war. Insofern hat mich das auch gereizt, bei ihm zu arbeiten. Aber ihn als Vorbild als Automobildesigner zu sehen, meine ich, wäre nicht richtig.

Gibt es eine typische STROSEK-Handschrift? Wie würden Sie Ihren Design-Stil beschreiben?

In erster Linie gehe ich immer von der Funktion aus, ich verstehe Design im englischen Sinne, also mehr von der technischen Seite. Styling finde ich mehr oder weniger überflüssig und ich würde mich auch nie als Stylisten bezeichnen. Wenn man von der Funktion ausgeht und sich da einen Rahmen steckt, versucht man natürlich trotzdem, formal das Beste herauszuholen. Damit die Produkte dann auch wirklich durchgestalteten sind.

Wie sehen die Arbeitsabläufe bei STROSEK DESIGN aus? Welche Rolle spielt Ihre Familie, welche Ihr langjähriges Team?

Meine Familie, das heißt meine Frau und unser Sohn, arbeiten mit in der Firma. Unsere Tochter ist im Ausland. Es macht immer wieder Spaß, mit dem langjährigen Team zusammen zu arbeiten, weil wir eine gemeinsame Sprache gefunden haben und sie meine Ideen schnell und unkompliziert umsetzen können.

Ein Design-Prinzip, von dem selbst Laien schon mal gehört haben, lautet "Form follows function". Wie denken Sie darüber? Was ist Ihnen wichtiger: Ästhetik oder Funktionalität?

Die Funktionalität steht im Vordergrund, natürlich versucht man dann trotzdem eine sehr ansprechende Form zu finden, damit das Produkt richtig durchgestaltet wirkt.

Sie haben unter anderem Ferraris, BMWs, Nissans, VWs, Lamborghinis designt. Aber ein Porsche war es, mit dem Sie begonnen haben, und ein Porsche ist auch Ihr jüngstes Werk. Was bedeutet Porsche für Sie?

Porsche ist der einzige Sportwagen-Hersteller in Deutschland und jeder Design-Student hat immer davon geträumt einen Porsche zu gestalten. Insofern lag es für mich nah, als ich mich selbständig gemacht habe - wenn man ein Design-Programm macht, dann natürlich für Porsche!

Sie präsentieren derzeit Ihr Sportprogramm für den Porsche Cayman S. Was halten Sie vom Cayman?

Es ist insofern sehr interessant, als es seit langer Zeit wieder einen Mittelmotor-Sportwagen gibt, also einen kompromisslosen Rundstrecken-Sportwagen. Unser Programm haben wir demzufolge auf diese Sportwagen-Technik ausgelegt.

Worum ging es Ihnen bei Ihrer Version des Cayman S? Was war Ihr Ziel?

Weil der Porsche Cayman von Haus aus schon sehr sportlich ist, haben wir dieses Programm auch entsprechend ausgelegt, das heißt auf die reine Funktion. Im Hinblick auf die Rundstrecke gewährleistet dieses Programm mehr Abtrieb, verbessert die Bremsenkühlung, natürlich auch mehr Kühlluft für den Motor sowie eine komprimierte Frischluftzufuhr, um höhere Leistung zu erzielen.

Herr Strosek, Sie werden nächstes Jahr 60 Jahre jung. Sie sind seit bald 40 Jahren im Geschäft. Wo geht die Reise hin? Haben Sie Pläne, Träume, die Sie sich noch verwirklichen wollen?

Ich habe mein Leben lang im Design Bereich gearbeitet, was immer einen Riesenspaß gemacht hat. Ich habe das Glück, dass man in meinem Beruf bis ins hohe Alter weiterarbeiten kann, und ich freue mich darauf. Wir haben noch eine Menge vor, und man wird in naher Zukunft auch sehen, in welche Richtung es geht, beispielsweise ein Höchstgeschwindigkeits-Auto, das wir in Nardo testen wollen.

 

Referenzen 

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Seit über 20 Jahren steht STROSEK DESIGN für innovative Designlösungen in der Automobil-Industrie. Unzählige Entwicklungen sind in Serienfahrzeugen der unterschiedlichsten Hersteller realisiert. In Design und Verarbeitungstechnik konnten zahlreiche Trends und Maßstäbe gesetzt werden. In der Entwicklung und Umsetzung von Prototypen und Show Cars zeigt sich eine weitere Kompetenz des Unternehmens.
Klare, logische Formen mit einer dynamischen und progressiven Ausstrahlung sind typische Merkmale der STROSEK Designphilosophie. Unter Verwendung modernster Technologien bietet STROSEK DESIGN von der Designfindung über CAD Modell und funktionsfähigen Prototyp bis zum Serienteil eine komplette Systemlösung an.

DONKERVOORT-DÜCHTING
Der Düchting Donkervoort D8 hat den sensationellen Rundenrekord auf der Nordschleife von 7.14,89 min aufgestellt.
STROSEK DESIGN hat für diesen Rennwagen im Auftrag von Düchting Donkervoort neue Seitenkästen für eine bessere Aerodynamik entwickelt, um noch schnellere Rundenzeiten zu erzielen.
Der Entwurf wurde auf dem Profi CAD-Programm Alias umgesetzt. Mit den daraus abgeleiteten Fräsdaten wurde ein 1:1 Modell aus Hartschaum gefräst. Anschließend sind ultraleichte Carbon-Teile für das Rennfahrzeug produziert und montiert worden. Das Fahrzeug hat dadurch einen wesentlich verbesserten CW-Wert und höhere Abtriebswerte und fuhr sofort eine neue Rekordrunde auf dem Kleinen Kurs von Hockenheim von 1.04,7 min. Zusätzliche aerodynamische Änderungen sind in Vorbereitung.

HONDA
Durch kreatives und eigenständiges Design und professionelle Verarbeitungsqualität hat sich STROSEK weltweit einen guten Ruf erworben. Für HONDA wurden sehr erfolgreich Designstudien, Sportprogramme, Facelifts und Show Cars realisiert. Als Show Car stand auf der IAA 1999 ein Honda Logo mit einem STROSEK Sportprogramm.
Für den HONDA HR-V entwickelten wir das aktuelle Facelift-Modell. Nach einer Studie für den ACCORD kam für uns eine Designstudie für den HONDA S 2000. Für die IAA 2001 haben wir das Show Car HONDA STREAM entwickelt. Auf dem Genfer Automobil Salon stand das von uns entwickelte Show Car HONDA CR-V mit Sportprogramm, komplettem Interieur und Glas-Lammellendach von Webasto/Utting im Mittelpunkt.

LAMBORGHINI
STROSEK DESIGN hat für Lamborghini eine Design-Studie für einen DIABLO Nachfolger entwickelt. Die Studie wurde als Modell im Lamborghini-Werk in Italien präsentiert, neben Entwürfen von Pininfarina, Bertone, Giurgiaro und Gandini. Das Modell wurde auf dem Computer mit Alias entwickelt, in Hartschaum gefräst und anschließend lackiert. Dieser faszinierende Supersportwagen zeigt die typischen Merkmale der Design-Philosophie von STROSEK: klare, aufgeräumte Formen mit einer dynamischen und progressiven Ausstrahlung.

NISSAN  ZX
Im Auftrag von Nissan hat STROSEK für den NISSAN 300ZX eine sportliche Version entwickelt. Der Wunsch nach einem extremen Sportwagen entstand durch die in Japan sehr bekannten STROSEK Ultra und Mega Versionen - mit Kotflügelverbreiterungen, kleinen Projektionsscheinwerfern und runden Rückleuchten. Diese typischen STROSEK Designelemente mit runden, geglätteten Formen, organisch gestalteten Lufteinlässen und den kleinen Ellipsoidscheinwerfern machten aus dem NISSAN 300ZX einen spektakulären Sportwagen.
Was als Entwicklungsauftrag für Nissan begann, ist seither in modifizierter Form als Designprogramm von STROSEK für jeden Nissan 300ZX erhältlich. 2004 wurde das Programm auf den STROSEK 350Z erweitert. In Planung ist der Nissan Skyline GTR .

VOLKSWAGEN AG
Für VW wurden Sportprogramme und Designstudien realisiert. Unsere Stärke besteht darin, in kurzer Zeit innovative kreative Design-Lösungen zu finden und umzusetzen. Wie zum Beispiel das Show Car VW Sharan powered by Porsche, das auf dem Automobil Salon in Paris vorgestellt wurde. Daraus entstand eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit VW.
Im Laufe der nächsten Jahre entwickelten wir eine GOLF STUDIE in Klarvierlack-schwarz mit komplettem Exterieur und Interieur, verschiedene BEETLE, POLO und BORA Entwicklungen  bis hin zum sehr erfolgreichen POLO FUN und die aktuelle GOLF GTI Front mit dem markanten Markengesicht.

 

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